HEIMAT FREMDE HEIMAT – NEUE RÄUME 2003

 

kartonDie mit vielen Assoziationen aufgeladenen und schwer zu definierenden Begriffe „Heimat“ und „Fremde“ werden mit Mitteln der bildenden Kunst hinterfragt – in der Region, aus der das Mitgliederpotential des FrauenKunstForums Südwestfalen e.V. erwachsen ist. Es werden bei dem Projekt 2003 Räume und Orte in Südwestfalen bespielt, die weder klassische Ausstellungsorte für zeitgenössische Kunst, noch unbedingt touristische „Lieblinge“ darstellen oder über die Region hinaus bekannt sind.

Bei dem Projekt HEIMAT FREMDE HEIMAT – NEUE RÄUME 2003 starten die elf teilnehmenden Künstlerinnen von einem „sicheren“ Ort, der Offenen Lutherkirche Hagen. Hier präsentieren sie ihre Exponate vor der Reise in die Fremde. Hierfür ist die Offene Lutherkirche in Hagen mit ihren interkulturellen Veranstaltungen prädestiniert. Einen Teil ihrer Arbeiten lassen die Künstlerinnen während der vier Wochen am Ausstellungsort zurück. Ein anderer Teil geht im Umzugskarton auf die Reise. Den Künstlerinnen sind die Gegebenheiten an den anderen Orten nicht bekannt.Sie erobern sich die „neuen Räume“ für einen Tag – packen ein und ziehen weiter. Immer muss überlegt werden, was notwendig ist, was wichtig ist, was zurückgelassen werden kann. Immer gibt es neue Eindrücke, neue Einflüsse, alles muss integriert werden.Am Ende der Reise steht die Rückkehr in die Offene Lutherkirche in Hagen.

 

Zurück